Als schönes Geburtstagsgeschenk gabs Karten für die Oper:
Deutsche Oper Berlin - Die Hochzeit des Figaro
Das Stück war klasse, wenn auch ziemlich lang, so dass nach 3 3/4 Stunden die 4 Buchstaben ziemlich weh taten. Gelohnt hat sichs allemal, zumal Susanne sich mit einem verletzten Knöchel über die Bühne quälte und man es ihr nicht angemerkt hat. Respekt vor so viel Arbeitseifer.

28.01.2009
by Kattis

aus Zeitmangel lasse ich mal wieder andere für mich sprechen :-) Bei Click aufs Bild gibt's ein paar youtube Videos und auch wenn die Stimmung da nur spärlich rüberkommt - es war grandios!

Tina Turner: Die Comeback-Königin

Einfach die Beste: Mit Tina Turner triumphiert in der Berliner O2-World der Feminismus - exakt 90 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland. Ihr Lebensweg beweist, dass es sich lohnt, zu kämpfen.
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Säulenheilige der Sünde. Tina Turner (69) ist nach acht Jahren erstmals wieder auf Tour. Foto: Michael Gottschalk/ddp

Was die Liebe damit zu tun hat: alles. „Ich glaube, dass heute Abend viele Frauen hier sind“, sagt Tina Turner, als sie ihren Selbstbehauptungs-Hymne „What’s Love Got to do with it“ gesungen hat. „Wie viele Frauen sind da?“ 12 000 Zuschauer füllen die Halle und 7000 oder 8000 von ihnen jubeln, kreischen, schreien jetzt. „Ich brauche ein bisschen weibliche Unterstützung“, freut sich die Sängerin und lässt ihre Anhängerinnen den Refrain intonieren. „Ooohoho, What’s Love Got to do with it“. Ohrenbetäubend. Das Ergebnis: „super“. Anschließend müssen die anwesenden Männer singen. Ihre Leistung: bloß „good“. Am Montagabend, exakt 90 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland, triumphiert in der nahezu ausverkauften Berliner O2-World der Feminismus.

„What’s Love Got to do with it“ fasst wesentliche Erkenntnisse aus Tina Turners Leben in drei Strophen und einem halb aufbrausend, halb resignativ gefauchtem Refrain zusammen. Die Liebe, dieses „Second Hand-Gefühl“, sollte man manchmal besser meiden, weil ein Herz schnell gebrochen ist. Der Song gab einem Spielfilm den Titel, der auf Turners Autobiografie „Ich, Tina“ beruhte. Der Mann, der das Herz der Sängerin gebrochen hatte, war ihr Gatte Ike Turner, ein Soul-Genie und leider auch Drogen-Junkie. Er machte sie zum Weltstar und missbrauchte sie dabei körperlich und seelisch. Als der Film 1992 in die Kinos kam, hatte die Pop-Diva bereits ihren Abschied von der Bühne verkündet. Mit dem Soundtrack ging sie dann doch wieder auf Tournee.

Tina Turners Karriere ist, zugespitzt formuliert, ein einziges Comeback. Ihre ersten Soloplatten nach der Trennung von Ike waren kommerziell ein Desaster, erst der Manager Roger Davies, der auch den Weg für die Soloerfolge von Cher und Janet Jackson bahnte, brachte sie in die Hitparaden zurück. Der Preis dafür waren die schlimmen Achtziger-Jahre-Poparrangements, mit denen ihre Songs übergossen wurden: Kuschelrockgitarren, Smooth-Jazz-Saxofonsoli oder – wie bei „What’s Love Got to do with it“ – Synthesizer, die wie Panflöten klingen.

Hinfallen, aufstehen, wieder hinfallen, wieder aufstehen. Und weitertanzen. Tina Turners Lebensweg beweist, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Im November wird sie 70, aber um bei dieser Comeback-Tour für volle Hallen zu sorgen, reichte es aus, ihre Silhouette zu plakatierend, die sie löwenmähnig in Stöckelschuhen tanzend zeigt. Dabei ist es fünf Jahre her, seit ihr letztes Album, eine Best-of-Compilation, herauskam. Aber Turner tingelt nicht. Ihre Show ist ein perfekt durchchoreographiertes, ziemlich bombastisches Multimedia-Spektakel, ein Update der legendären „Ike & Tina Turner Revue“. Nur eben als Ein-Frau-Musical.

Der Abend beginnt mit „Get Back“ und dem wackelnden Hintern einer Tänzerin, gigantisch aufgeblasen auf Videoleinwänden. Als sich der Vorhang öffnet, senkt sich Tina Turner, ihren Hit „Steamy Windows“ singend, auf einem stählernen Gerüst, das einer gewaltigen hydraulischen Erektion gleicht, vom Himmel herab.

Eine Säulenheilige der Sünde. Das zweigeschossige Bühnenbild erinnert an die Empfangshalle eines Grand Hotels oder den Begegnungsraum eines Luxusbordells. Auf der Galerie tanzen vier Tänzerinnen in goldenen Bikinis, darunter sind, gerahmt von der Showtreppe, zwei Backgroundsängerinnen und die siebenköpfige Band platziert. Der Abend ist von Anfang an mit Energie aufgeladen, und das Zentrum dieser Energie ist Tina Turner, die im glitzernden Paillettenkleidern und superenger Caprihose das Standmikrofon malträtiert, die Hüften kreisen lässt, nervös von einem Bühnenrand zum anderen tänzelt. Ihre Stimme röhrt, grummelt, keucht und seufzt. Sie ist stärker als der Säuselblues von „Typical Male“ oder „Private Dancer“. Und wenn die Sängerin sich bei ihren Tänzerinnen einreiht, um zu einem Gitarren- oder Percussionsolo ein paar Synchrontanzfiguren aus dem Ärmel zu schütteln, dann sieht das aus, als ob sie Unterricht erteilen würde.

Mächtig viel Adrenalin wird ausgeschüttet, das Publikum ist enthusiasmiert. Im komplett bestuhlten Innenraum der Arena hält es zweieinviertel Stunden lang niemand auf seinem Sitz. „River Deep Mountain High“, ein Höhepunkt des Konzerts, wird mit hämmernden Klavierakkorden und pumpenden Bässen vom naiven Liedchen über eine Teenager-Liebe – „It gets stronger in every way / It gets higher day by day“ – zur kathedralartig hallenden Soul-Symphonie aufgeblasen. Ein Stück Überwältigungs-Pop aus der Fertigung des Produzenten Phil Spector, der Ike und Tina Turner mit seinem „Wall of Sound“ zum Durchbruch verholfen hatte. Wie damals die Ikettes marschieren die Tänzerinnen dazu im ironischen Stechschritt über die Bühne.

Doch mehr noch als der Enthusiasmus der sechziger liegt der hedonistische Geist der achtziger Jahre über dem Konzert, das sich zur großen nostalgischen Inszenierung steigert. Dia-Projektionen zeigen Tina Turner, teilweise in Stonewashed Jeans, im Duett mit Mick Jagger, David Bowie und Eric Clapton oder begleitet von Phil Collins. Selbst die Pausenmusik stammt von U2, Michael Jackson und Peter Gabriel. „We Don’t Need Another Hero“, der von Mark Knopfler geschriebene Hit für den „Mad Max 3“–Soundtrack, wird als Trash-Klamotte reanimiert.

Tina Turner trägt noch einmal die blonde Perücke, das Stirnband und ihr Kettenhemd mit den extrabreiten Schulterpolstern aus dem Film, räudiges Verbrechergesocks umschwirrt sie und die Leinwand zeigt Autoverfolgungsjagden und die filzigen Haarfransen von Mel Gibson. „We are the children / The last generation / Living under the fear“, menetekelt die Sängerin. Derlei Science Fiction wollte damals vor der atomaren Apokalypse warnen, war aber ästhetisch schon selber ein Weltuntergang.

„Simply the Best“, ihr Vergötterrungs-Klassiker über einen Geliebten, fehlt natürlich auch nicht, und als Zugabe singt Tina Turner dann auf einem Kran, der über die Zuschauer schwenkt, den Song, der ihrer Geburtsstadt in Tennessee ein Denkmal setzt: „Nutbush City Limits“. „Tina, we love you. Dagmar and family“, steht auf einem Transparent, das ihr entgegenhalten wird. Simply the Best: In dieser Nacht stimmt das.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 28.01.2009)

"Sie ist heiß – und dementsprechend warm ist es in Berlin geworden. Kylie Minogue (40) brachte den Sommer zurück in die Hauptstadt. Gestern Abend trat sie im Berliner „Velodrom“ auf. Dort machte sie auf bescheiden. „Ihr kommt nur her, um mich zu sehen?“, fragte sie ins Publikum. Und lobte Berlin: „Eine liebenswerte Stadt. Ein großartiger Platz!“
Kylie verwandelte das „Velodrom“ in eine Großraumdisko, Hit an Hit, immer ordentlich Bass: „Spinning Around“, „In Your Eyes“, „Can't Get You Out Of My Head“, „Your Disco Needs You“.
Acht Kostümwechsel, kraftvolle Stimme, buntflackernde Bühne – ständig gab's frenetischen Applaus. Atmosphäre und Gästemix wie beim inoffiziellen Abschluss des schwul-lesbischen Straßenfestes. Für Berlin gab's eine Extra-Zugabe, bis 22.40 Uhr stand die schöne Sängerin auf der Bühne." (BZ - 23.06.2008)




Familienbesuch, schwul-lesbisches Stadtfest, eine alten Freund nach viel zu langer Zeit endlich wieder getroffen, zum Kylie Minogue Konzert gegangen und anschließend noch in ein schönes Sommergewitter gekommen - natürlich ohne Regenschirm. Auch wenns vielleicht nicht ganz so spannend klingt, aber ein abwechslungsreicheres Wochenende hatte ich selten. Vor allem die kleinen Geschichten hinter diesen Stichworten machen die Würze der letzten Tag aus :-)
Das Italien gestern bei der EM rausgeflogen ist, sei nur am Rande erwähnt. Ich werde nie wieder bei einem Tippspiel mitmachen - wenn reihenweise die Außenseiter gewinnen, kann man ja nur verlieren. Verrückte Welt!!! ;-)

13.07.2007
by Kattis

Die Aktivitäten der letzten Zeit und das Mistwetter fordern ihren Tribut. Mich hats kurzfristig 2 Tage von den Beinen geholt und ich habe mit ner schönen Erkältung das Bett gehütet. Naja, da konnte ich den Samstagabend in der Waldbühne ("Die Zauberflöte") und den Dienstag mit Roger Cicero am Gendarmenmarkt nochmal in Ruhe Revue passieren lassen. Die Zauberflöte war klasse, lustig, dramatisch, unterhaltsam, und zur Hälfte verregnet. Wir waren bis auf die Knochen durchgefroren, aber trotzdem war es sehr schön. Roger Cicero lief bei bestem Wetter etwas eigenartig an. Man hatte das Gefühl, dass die Leute nur zum Berieseln da sind, aber das hat sich ganz schnell geändert. Der Mann hat aber auch eine tolle Stimme. Das Konzert hat sich mehr als gelohnt und die Athmosphäre am Gendarmenmarkt war phantastisch. Jetzt soll es wohl auch mal wieder Sommer werden, und das gleich wieder mit über 30° Grad. Na mal abwarten - ich trau dem Frieden noch nicht. Das schöne ist, dass man mal wieder baden fahren und abends irgendwo mit Freunden draussen sitzen und Tapas essen kann *freu* Ich wünsche euch auch ein tolles Wochenende!



02.07.2007
by Kattis





Ich lasse an dieser Stelle die Worte des Spiegels sprechen und schwelge weiter verträumt in den Erinnerungen an einen wundervollen Abend, an dem der Wettergott uns gnädig war, an dem wir Spaß hatten wie schon lange nicht mehr, an dem wir grandios unterhalten wurden und an dem Katharina Witt direkt hinter mir an der Würstchenschlange stand :-)


SPIEGEL ONLINE - 01. Juli 2007, 13:38
URL: http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,491670,00.html

BARBRA STREISAND IN BERLIN

"Ich bin gleich bei dir, Schatz!"


Von Daniel Haas

Diven sind unnahbar, glamourös, schwierig? Falsch. Seit Barbra Streisands erstem Deutschland-Konzert gestern in Berlin steht fest: Eine Diva hat Humor und ist eine Mischung aus Kumpel und Göttin.

"Darf ich meine Schuhe ausziehen?", fragt sie gegen Ende des Abends, und natürlich ist die Frage rhetorisch. Sie darf alles: vom riesigen Teleprompter ablesen und übers deutsche Essen witzeln, schmachtend in metaphysische Weiten schauen und über Toleranz und Liebe dozieren. Ja, sie könnte auch ein Nickerchen auf dem Piano machen, wie sie einmal scherzhaft androht, und man würde andächtig ihren Schlaf bewachen. Denn Barbra Streisand ist die letzte große Diva des globalen Entertainments.

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Foto: REUTERS
Und wie muss so eine Diva sein? Unnahbar? Oder wenigstens distanziert? Berauschend schön? Über die Maßen virtuos? Die Antwort lautet, das wurde gestern, beim ersten Deutschlandkonzert der Künstlerin auf der Berliner Waldbühne, klar: Ja - und nein.

Streisand, 65, ist ein Entertainment-Dino mit Denver-Clan-Frisur, dessen große Zeit eigentlich Jahrzehnte zurückliegt. Sie tritt in Opernrobe auf und singt Songs, die vor 40 Jahren geschrieben wurden. Ihre Moderation erscheint wortgetreu auf einer gigantischen Texttafel, eine Sicherheitsvorkehrung, die seit ihrem Blackout bei einem Konzert im Jahre 1967 zum Programm gehört.

Ihr Sound hat sich kein bisschen verändert, es ist immer noch dieselbe Mischung aus Broadway-Heiterkeit und Film-Score-Pathos, mit der sie seit "Funny Girl" die Massen begeistert. Sie ist ihr eigener Mythos, das hässliche jüdische Entlein, dem die Mutter vom Showbiz abriet, sie sei nicht hübsch genug, und die heute auf 17 Filme, zwei Oscars, acht Grammys, neun Golden Globes und mehr als 60 Schallplatten zurückblickt.

In Berlin betritt sie pünktlich die Bühne, und schon ihr Erscheinen löst Standing Ovations aus. Sie singt Schmachtfetzen wie "People" und "Papa", den Überhit aus ihrem Oscar-prämierten Filmmusical "Yentl", und vom Yuppie bis zur Hausfrau bleibt kein Auge trocken. Sie schwärmt von den großen deutschen Künstlern und erwähnt vor allem Weill, Brecht, Lubitsch, Wilder, alles Emigranten, die vor den Nazis fliehen mussten. Und sagt kurz vorm Finale fast huldvoll:" Ich verstehe gar nicht, wieso ich erst jetzt gekommen bin. Danke, dass ihr solange gewartet habt."

Entfernte Bekannte

Das ist die Großkünstlerin, die eine Audienz gewährt, für die 15.000 Zuschauer keine Überraschung, sondern einfach selbstverständlich sind. Und dann ist da diese andere Erscheinung: eine in die Jahre gekommene Lady mit Lesebrille, die mit ihren vier juvenilen Begleitsängern übers Alter scherzt und ihr Hündchen auf die Bühne holt. Die, von frenetischem Applaus zur Zugabe bewegt, sagt: "Hey, ich hab schon meine Pantoffeln an." Und ihrem Mann, dem Hollywood-Veteran James Brolin, zuruft: "Ich bin gleich bei dir, Schatz!"


So begreift man: Der wahre, Nationen und Klassen, Geschlechter und Ethnien verbindende Star muss beides sein - unendlich fern wie ein Stern am Firmament und auf beiläufige Weise menschlich wie die Tante, die man zum Kaffee besucht. Dennoch macht sich die Diva mit niemandem gemein, weil sie eh allen gehört, und diese Mischung aus Souveränität und Verbindlichkeit demonstriert sie mit kleinen Gesten, beiläufigen Kommentaren.

Sie legt ihr Cape vorsichtig auf den Bühnenboden, sagt: "Ich tu das mal hier hin." Sie setzt die Lesebrille auf, erklärt: "Das ist jetzt ein Senioren-Moment." Sie liest Grußkarten von Fans vor und singt leicht gequält ein "Happy Birthday" für einen Verehrer, ganz so wie man das halt macht, ein "Happy Birthday" singen: pflichtbewusst, aber nicht gerade inspiriert. Sie zitiert eine Postkarte: "Liebe Barbra, bei deinem Konzert in Wien wollte ich ein Date mit dir. Jetzt bin ich in Berlin und gebe dir eine zweite Chance." "Verfolgst du mich etwa?", fragt sie kokett ins Publikum, um dann "J'espère" - das hoffe ich doch! - zu hauchen.

Profiliert statt operiert

Mit dieser Mischung aus Nahbarkeit und Glamour, Humor und Grandezza hat sie ihr Millionenpublikum erobert; sogar ihre Misserfolge sind heute eine Pointe wert. "Dieses Album war ein Flop", sagt sie über "Je m'appelle Barbra". "Eine Goldene Platte hab ich dennoch bekommen, es hat allerdings 42 Jahre gedauert." Wer wollte nicht so souverän mit Niederlagen umgehen?

Das war auch bekannt: Streisand ist verbissen, eine Kämpfernatur. "Sie beweist, dass man sich hocharbeiten kann, wenn man will", sagt Claudia Schulz, 54. "Und sie ist trotzdem normal geblieben", sekundiert Beate Ebel, 44. Zwei der vielen Fans, die gestern das bestätigt fanden, was seit jeher zum Profil der Sängerin gehört. Barbra, die Ausdauernde, die sich 1960 als Sängerin in einer New Yorker Schwulenbar durchschlägt und heute Clinton und Gore zu ihren Freunden zählt. Die in Armut aufwächst und später ein 25 Millionen Dollar teures Anwesen an Naturschützer verschenkt; die Anfang der Sechziger um jede kleine Rolle kämpfen muss und heute als erfolgreichste Sängerin aller Zeiten gilt.

Courage und Können gehören zu ihrem Image wie der Silberblick und das immer noch wunderbare, zwischen Jazz und Kunstlied changierende Timbre. Und dass sie sich ihre legendäre Nase nicht hat operieren lassen, schon allein dafür kann man sie verehren. "Shakira und Beyoncé in ihrem neuen Video: Man weiß gar nicht, wer wer ist", sagt die 27-jährige Isolde Schnaas. "Barbra aber nimmt sich so an, wie sie ist."

Auch das ist natürlich nur eine Projektion, aber aus diesen Träumen und Wünschen entsteht ja die Imago des Stars, das Bild der Diva. Barbra Streisand beehrte Deutschland und bestätigte das, was alle hofften: dass sie tatsächlich Humor und Würde, Eleganz und Lässigkeit verkörpert, ein Multitalent zwischen Musik und Film, Pop und Engagement.

Deshalb überraschte Barbra Streisand nicht, sie tat viel mehr: Sie hat uns alle verzaubert.




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07.06.2007
by Kattis

Klasse wars - das einzige, was genervt hat, war das Kreischen der Teenies - und das waren weit weniger, als erwartet. Wir konnten direkt auf die Bühne schauen, haben alles ganz nah gesehen, die Stimmung war klasse, die Tänzerinnen toll... nun gut, seine Fähigkeiten an Gitarre und Klavier sind überschaubar, aber tanzen kann er, das muss man ihm lassen. Alles in allem ein gutes Konzert umrahmt von Natasha Bedingfield und Timbaland - oder vielleicht besser ausgedrückt: eine gute Show!

06.06.2007
by Kattis

...heute abend in der Max-Schmeling-Halle. Ich bin ja noch ein bisschen skeptisch, hoffe aber, dass es ein gutes Konzert wird. Ich werde berichten.


30.05.2007
by Kattis


Ich kann es noch gar nicht fassen, freue mich wie ein kleines Kind, bin aufgeregt und könnte laut losjubeln. Mache ich auch :-) Barbra Streisand gibt ihr allererstes Konzert in Deutschland UND ICH WERDE DABEI SEIN! Zu allem Glück spielt sie in der Waldbühne hier in Berlin. Bin ich froh, dass zu der Karte nicht auch noch Reisekosten dazu kommen. 114 Euro musste ich berappen - hätte aber auch über 550 Euro zahlen können:

Da überlegt man aber schon, was die Leute ausgeben, um eine 65jährige Rentnerin trällern zu hören! ;-)
Egal - ich bin heute einer der glücklichsten Menschen der Welt!


... kleiner Nachtrag ... eine Stunde nachdem ich reserviert habe:


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